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SPY-MAX
NF-Profi I (Such-Frequenzbereich 10-6000
MHZ)
Nicht alles, was vertraulich besprochen
wird, bleibt es auch.
Die fortschreitende Miniaturisierung in der Elektronik macht
unzulässige Lauschangriffe fast zum Kinderspiel.
Durch den Einsatz von Minispionen wird es für professionelle
Abhörer immer leichter, ihr "Handwerk" auszuüben.
Besonders betroffen sind davon Personen mit wichtigen Funktionen
in der Wirtschaft und bei Behörden.
Speziell für diesen Kreis haben wir dieses Aufspürgerät entwickelt.
Es gewährt sofortigen und dauernden Schutz gegen Abhörangriffe.
Das Gerät ist dazu bestimmt, einen im gleichem Raum verborgenen
Abhörsender zu erkennen und aufzufinden.
Die Distanz, auf der das Suchgerät anzeigt, ist abhängig von
der Sendeleistung des Abhörgerätes.
Technische Vorkenntnisse des Anwenders sind für den erfolgreichen
Einsatz des Suchgerätes nicht erforderlich.
BEDIENUNG
Stecken Sie den Verbinder der flexiblen Antenne in die
Buchse auf dem Gerät und drehen Sie ihn mit der Hand fest.
Nach Einschalten und Rechtsdrehen des Empfindlichkeitsreglers
"SENSITIVITY" hören Sie ein leichtes Ticken. Dies
zeigt die Funktionsbereitschaft an.
Bei weiteren Drehen nach rechts verändert sich das Ticken
in ein Heulen. Die richtige Empfindlichkeit ist dann eingestellt,
wenn das Ticken beschleunigt ist und die LED-Balkenanzeige
am Beginn der Skala steht. Diese Stellung ist einzuhalten.
Die Ortungsanzeige erfolgt optisch durch die LED-Balkenanzeige
und akustisch durch eingebauten Lautsprecher bzw. durch Ohrhörer,
der den Lautsprecher automatisch abschaltet. Es ist ratsam,
mit dem Ohrhörer zu arbeiten, wenn der Lauscher nicht durch
die Tackgeräusche gewarnt werden soll.
Man tastet nun mit der Antenne alle denkbaren Versteckmöglichkeiten
für einen Abhörsender ab.
Ist ein verborgenes Sendegerät in der Nähe, hört man bereits
dann eine Veränderung des Tones.
Nähert sich die Antenne einem arbeitenden Abhörsender, so
wird das Ticken beschleunigt und geht in ein schrilles Heulen
über. Die Balkenanzeige steigt auf ihren höchsten Wert an.
Um gezielt Orten zu können, muß die Empfindlichkeit durch
Drehen am SENSITIVITY-Regler zurückgenommen werden. Bei weiterer
Annäherung und Zurücknahme der Empfindlichkeit steigt der
gemessene Wert erneut an.
Auf diese Weise ist auch im Nahfeld des Senders eine zentimetergenaue
Ortung möglich.
BERÜCKSICHTIGEN SIE EINIGE SPEZIELLE OPERATIONSMÖGLICHKEITEN
VON SPIONSENDERN:
Schallgesteuerte Minispione treten erst dann in Funktion,
wenn für eine ausreichende Geräuschkulisse gesorgt ist.
Telefonspione sind eingebaut in Spezialmuscheln, die sich
von postamtlichen Sprech- und Hörmuscheln nicht unterscheiden,
oder sind als Kleinstmodule in das Zuleitungskabel geschaltet.
Sie werden erst durch den fließenden Sprechstrom aktiv. Deshalb
müssen die Telefonhörer der im Raum befindlichen Telefone
zunächst abgehoben werden.
Ferngesteuerte Minispione senden nur dann, wenn sie zuvor
durch den entsprechenden Fernsteuerimpuls eingeschaltet wurden.
Sie können also durch das Suchgerät nicht geortet werden,
wenn sie ausgeschaltet sind. Dies wird stets dann der Fall
sein, wenn der Lauscher von dem Einsatz des Aufspürgerätes
Kenntnis hat und seine Entlarvung fürchtet. Die Erkennung
ferngesteuerter Minispione ist deshalb vorzugsweise während
vertraulicher Gespräche erfolgversprechend, die der Lauscher
gezielt abhören will.
Hier wird besonders die Heimtücke der mit modernster Elektronik
bestückten „Wanzen" sichtbar.
Das Aufspürgerät sollte darum immer aktionsbereit sein und
zu Ihrer ständigen Ausrüstung gehören.
GEHEIMSCHUTZ
Die Schlagkraft dieses Aufspürgerätes läßt sich erheblich
verbessern, wenn vom Anwender einige organisatorische Belange
beachtet werden.
Existenz und Gerätetyp der z. B. bei einer Firma vorhandenen
Abhör-Suchanlage sollte man konsequent geheimhalten. Dazu
sollte gehören, daß nur die wenigsten Mitarbeiter davon erfahren,
daß das Gerät sorgfältig unter Verschluß gehalten wird und
der Einsatz stets unauffällig erfolgt.
Unnötig ist sicherlich, daß dem Einsatz Unbeteiligte beiwohnen
oder das der Kreis der Eingeweihten aus Prestigegründen auch
nur um eine einzige Person erweitert wird.
Ein Lauscher geht schneller und vor allem sorgloser zu Werke
und in die Falle, wenn er von der Existenz eines Abwehrgerätes
nichts weiß und auch nichts in Erfahrung bringen kann, weil
der Geheimschutz entsprechend funktioniert.
An die Tarnung des Senders in dem zu überwachenden Objekt
wird der Lauscher sicherlich denken, aber nicht mehr an dort
eventuell vorhandene Ortungs- bzw. Erkennungsmöglichkeiten.
Das Gerät ist in Deutschland entwickelt und hergestellt.
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